Darüber hinaus…

helfen Ihnen vielleicht noch folgende Tipps

Tipps für Angehörige

Superkräfte gibt es nur im Comic

Wenn die Krankheit Ihren Angehörigen in seinen Bann zieht, verändert das auch Ihr eigenes Leben und Ihre eigenen Rolle in der Familie.

Suchen Sie Sich Freiräume und „Ruheinseln“, um Kraft zu tanken. Gönnen Sie sich mal eine Pause, in der Sie sich in den Mittelpunkt stellen und pflegen Sie Ihren Körper und Ihre Seele.

Nur wer selbst ausgeglichen ist, kann für andere da sein. Der Austausch mit anderen Betroffenen in Selbsthilfegruppen kann dabei sehr hilfreich sein.

Wenn Sie erfahren möchten, wie andere Menschen mit der Parkinson-Erkrankung ihres Ehe- oder Lebenspartners umgehen, lesen Sie:
Ratgeber 24, "Parkinson – Von Angehörigen zu Angehörigen"

Einen Einblick in Fragen zu unterschiedlichen Aspekten der Erkrankung, von Angehörigen gestellt und von Experten beantwortet, erhalten Sie hier:
Ratgeber 25, "Parkinson – Das will ich wissen"

Tipps für den Arztbesuch

Vorbereitung ist alles

Wenn Sie Ihren Arzt dabei unterstützen möchten, eine auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Therapie einzuleiten, helfen ihm alle Informationen, die Ihre Beschwerden betreffen. In einer Art Krankenakte können Sie folgende Punkte zusammenfassen bzw. Unterlagen sammeln: Schreiben Sie Ihre bisherige Krankengeschichte nieder, geben Sie dabei eventuelle Krankenhausaufenthalte an und legen Sie bisherige Befunde anderer Untersuchungen bei. Lassen Sie sich von Ihrem behandelnden Arzt einen Medikamentenplan geben. In diesen tragen Sie alle Medikamente und deren Dosierungen ein, die Sie zur Behandlung Ihrer Parkinson-Erkrankung und anderer Beschwerden, wie z. B. Bluthochdruck oder Diabetes, einnehmen müssen.

Ihr Arzt sollte diesen Medikamentenplan abstempeln und unterschreiben. Nehmen Sie den Plan mit, wenn Sie beispielsweise ins Krankenhaus müssen. Hiermit können Sie sicherstellen, dass Sie auch im Krankenhaus weiterhin Ihre Parkinson-Medikamente erhalten.

Wenn Sie sich besser auf das eigentliche Gespräch mit Ihrem Arzt vorbereiten möchten, lesen Sie:

Oder nutzen Sie den folgenden Link:

Hilfen im Alltag

Man muss sich nur zu helfen wissen

Warum sollen Sie sich das Leben unnötig schwer machen? Es gibt zahlreiche kleine Helferlein, die Ihnen die alltäglichen Handlungen erleichtern. Man muss sie nur kennen.

Machen Sie sich auf den folgenden Links schlau:

Fachkliniken

Kompetenz ist das A und O

Sie sind auf der Suche nach der richtigen Fachklinik? Sie wünschen, von einem Team aus spezialisierten Ärzten, Physiotherapeuten, Neuropsychologen und sogenanten „Parkinson Nurses“ behandelt zu werden? Parkinson-Spezialisten folgen den aktuellen Leitlinien der Fachgesellschaften und vermögen somit eine auf Sie und Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittene medikamentöse Therapie und entsprechende begleitende Behandlungen zu planen und durchzuführen.

Welche Kriterien dafür zugrunde liegen, können Sie hier nachlesen:

Im Folgenden finden Sie eine Liste speziell zertifizierter Einrichtungen, die Ihnen weiterhelfen können:

Und noch eine Checkliste zur Vorbereitung vor dem Klinikaufenthalt:

Recht & Soziales

Gut zu wissen

Egal, ob es um den Schwerbehindertenausweis, die Zuzahlung und Befreiung von Hilfsmitteln oder eine Vorsorgevollmacht geht, es ist immer von Vorteil, über seine Rechte und Pflichten gut informiert zu sein.

Je mehr Sie sich darauf einlassen, desto leichter wird Ihnen auch das Verstehen der Paragraphen fallen.

Auch für diese Themen hat die deutsche Parkinson Vereinigung ein paar Ratgeber entwickelt:

Ratgeber 19, "Vorsorgevollmacht & Betreuungs-
verfügung"

Ratgeber 20, "Patientenverfügung"

Selbsthilfegruppen

Keiner muss alleine kämpfen

Im Team lässt sich häufig mehr erreichen als alleine. Nutzen Sie die Angebote der Selbsthilfegruppen in Ihrer Umgebung, sei es der Erfahrungsaustausch oder gemeinsame Unternehmungen. Es tut gut zu erfahren, dass andere Erkrankte ähnliche Herausforderungen meistern müssen. Und es hilft, sich darüber auszutauschen, wie sie diese Hürden nehmen. Das bei einem schönen Ausflug zu erfahren, so ganz nebenbei, hört sich einladend an oder?

Trauen Sie sich, den ersten Schritt in Richtung Selbsthilfe zu gehen. Jeder kann davon profitieren, sich aber auch selbst einbringen und daraus neue Kraft schöpfen.

Wo Sie in Deutschland eine Selbsthilfegruppe für jung Erkrankte finden, sehen Sie hier!